From my garden – Kleine Geschenke aus dem Garten

Im Garten sprießt es und das Gärtnern ist wieder mehr im Trend als je zuvor. Während die ältere Generation noch mit einem Selbstverversorger-Garten aufgewachsenen ist, ist genau dieser wieder total im Kommen unter den 25- 35 Jährigen. Viele wollen von der Stadt aufs Land, vor allem aus dem Grund, dass sie dann ihr eigenes Gemüse anbauen könnten. Hippe Berliner haben einen kleinen Zweitwohnsitz mit großem Garten im Brandenburger Umland und andere wiederum bauen ihr Gemüse direkt auf dem Dachgarten in der Großstadt an. Corona hat die Lust am Gärtnern noch mehr geprägt und auch mit nur kleinen Möglichkeiten, lässt sich schon prima sein eigenes Gemüse anbauen.

Wer tipps zum Gärtnern im Kleinen oder Großen sucht, der sollte unbedingt mal auf dem Blog Hauptstadtgarten vorbei schauen, da gibt es allerlei Tipps und Tricks

Rucola zum Beispiel kann man wunderbar auch in Blumentöpfen auf dem Balkon ziehen und der schmeckt nicht nur im Salat lecker, sondern zum Beispiel auch als Pesto mit Pinienkernen und Parmesan.

Und das ganze lässt sich auch prima verschenken, genauso wie eben alle anderen Produkte aus dem Garten und daher haben wir uns gedacht, gestalten wir für Sie kleine Etiketten mit denen Sie ihre Erdbeermarmelade oder eben das Pesto verzieren können. Natürlich auf Englisch.

Hier können Sie es herunterladen und einfach ausdrucken.

Wie feiern die Amerikaner, Engländer, Franzosen und Spanier den Vatertag?

Nicht nur wir Deutschen feiern den Vatertag, diese Woche ist es wieder soweit und das haben wir zum Anlass genommen, mal zu schauen, wie es denn in den anderen Ländern so ist.

Vatertag in den USA

Der amerikanische Vatertag wurde ursprünglich durch eine Frau ins Leben gerufen. Das junge Mädchen Sonora Smart Dodd dachte während einer Muttertagspredigt 1909 an ihren Vater, der sie und ihre fünf Geschwister alleine großzog, nachdem seine Frau im Kindsbett gestorben war.

Im frühen 20. Jahrhundert war es üblich, dass Witwer ihre Kinder ins Waisenhaus gaben. William Jackson Smart, ein Veteran des amerikanischen Bürgerkrieges, zog seine Kinder jedoch selbst auf seiner Farm in Washington auf. Am 19. Juni 1910 verwirklichte seine Tochter ihre Idee und organisierte die erste Vatertagsfeier in ihrer Heimatstadt. Schnell verbreitete sich dieser Gedenktag auch in anderen Bundesstaaten.

Erst 57 Jahre später, 1966, bestimmte Präsident Johnson den 3. Sonntag im Juni zum Vatertag. Und erst ein durch Präsident Nixon erlassenes Gesetz in 1972 erklärte den Vatertag offiziell zum Feiertag. Seit diesem Tag werden alle Väter, sowie alle Männer, die als Vaterfigur fungieren, in den USA geehrt und gefeiert. Die Traditionen dieses Feiertags reichen von Grußkarten über Paraden bis hin zu großen Familienfeiern, bei denen alle Väter, Großväter und Onkel gefeiert werden.

 

Vatertag in England

Auch im Vereinigten Königreich wird “Father’s Day” am dritten Sonntag im Juni gefeiert. Anders als in Deutschland ist es hier ein Familientag, und viele Menschen geben sich besondere Mühe, an diesem Tag ihre Väter zu besuchen oder ihnen eine Karte oder Geschenke zu schicken. Der Sänger Jon Barker trug mit seinem Song “Thank you for being my dad” zur Vatertagskultur bei.

 

Vatertag in Frankreich

Die Franzosen feiern den Vatertag ebenfalls am 3. Sonntag im Juni. Der Tag wurde ursprünglich 1952 als Marketingmaßnahme eines Feuerzeugherstellers eingeführt. Inzwischen ist die „Fête des Pères“ ein offizieller Feiertag. Die französischen Väter bleiben auch nicht unter sich, sondern feiern mit ihren Familien. Ihre Kinder sagen Gedichte auf oder überreichen ihnen kleine Geschenke. Selbst gebastelte Krawatten aus Karton sind sehr beliebt.

 

Vatertag in Spanien

In Spanien fällt der „Día del Padre“ auf den 19. März. Wie Himmelfahrt in Deutschland hat dieser Tag eine religiöse Bedeutung, es ist der Tag von San José, Josef von Nazareth, (Zieh-)Vater von Jesus. Der spanische Vatertag hat nicht so eine große Bedeutung wie der deutsche, wird aber mit einem schönen Tag mit der Familie begangen.

The Posh Club – ein besonderer Tanztee gegen die Einsamkeit

Am Anfang stand die Idee, die eigene Mutter aus ihrer Einsamkeit heraus zu holen. Also organisierten Annie und Simon für ihre Mutter sowie deren 90-jährigen Nachbarinnen Ester und Frieda eine kleine „Tea-party“ mit selbst gebackenem Kuchen, serviert auf besonders  schönem Geschirr und untermalt mit Songs von Frank Sinatra. Die Damen hatten sehr viel Spaß beim Plaudern und erinnerten sich an ihre „wilden Zeiten“

Die Geschwister Annie und Simon beschlossen angesichts des Erfolges, einen größeren Raum zu mieten – den Gemeindesaal von West Sussex. Sie verteilten Einladungen an alle Senioren in der Umgebung und luden zu einer „besonderen Feier“ ein. Ein Kabarett aus London trat auf und Freunde und Bekannte halfen mit als „stilvolle Kellner“. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg!

Schon zwei Jahre später gibt es regelmäßige Veranstaltungen in vielen anderen Städten.

Laut „Age UK“ leben in England mehr als zwei Millionen Menschen über 75 Jahre allein in ihrer Wohnung. Mehr als eine Million ältere Menschen sagen, dass sie über einen Monat lang nicht mit einem Freund, Nachbarn oder Familienmitglied gesprochen haben. Der „Posh-Club“ wurde gegründet, um genau diesen Menschen zu helfen, um rauszukommen und Spaß zu haben. Ältere Menschen sind nämlich besonders anfällig für Einsamkeit und soziale Isolation mit schwerwiegenden Auswirkungen auf ihre Gesundheit.

Der „Posh-Club“ in Hackney ist beispielsweise das Zuhause von eleganten Älteren und glamourösen „Golden Girls“. Er bietet den Gästen die Möglichkeit zu tanzen, sich zu verkleiden, Leute aus ihrer Gegend zu treffen und viele tolle Aufführungen zu sehen.

Der Club trägt zur guten Laune bei und hilft an einem Nachmittag pro Woche ein wenig über die Einsamkeit hinweg. Das Besondere ist dabei, dass sich die Menschen hier so richtig herausputzen und somit für ein paar Stunden in eine komplett andere Welt abtauchen:  Tanz und Varietee statt Sofa und Fernsehen!

Der Posh Club ist derzeit Teil eines Langzeit-Forschungsprojekts, das in Partnerschaft mit der Queen Mary University of London durchgeführt und durch einen Forschungszuschuss des Arts Council England unterstützt wird. Dieses Projekt untersucht die Auswirkungen des Posh Club auf das Engagement, die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Erwachsener.
Hier gibt es ein tolles Video von einer Veranstaltung des THE POSH CLUB – das große Freude versprüht.
Wir finden es eine tolle Idee.
Fotos by Ysabel Vitangcol, Lucy Young and Luka “Han” Pan

Weihnachtsvokabeln – Englisch, Spanisch und Französisch

Die Weihnachtstage stehen vor der Tür und falls Sie Ihre Familie mit Weihnachtsvokabeln aus ihrem ELKA Englischkurs oder vielleicht dem Spanisch- oder Französisch-Kurs beeindrucken möchten, dann haben wir heute ein paar kleine Spickzettel für Sie.

We wish you a merry, peaceful and blessed Christmas season and a happy and healthy New Year!

Wir wünschen Ihnen ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Neues Jahr!

Ihr ELKA Team

 

 

 

Ein britischer Weihnachtsbrauch – Christingle

Christingle-Gottesdienste in Großbritannien sind vergleichbar mit den deutschen Familiengottesdiensten an Heilig Abend, an denen gesungen und auch mal gebastelt oder ein Krippenspiel vorgeführt wird. Christingle bezeichnet also sowohl den besonderen Gottesdienst als aber auch die geschmückte Orange, die wir für Sie nachgebastelt haben. Die Christingle werden in England von ehrenamtlichen Helfern vorbereitet und am Kircheneingang erhält jeder Besucher seine Orange. Während des Gottesdienstes entzündet der Priester die erste Orange und gibt das Licht weiter, bis alle Christingles die dunkle Kirche erhellen. Damit beginnt in Großbritannien das Weihnachtsfest. Ein wirklich schöner Brauch mit schönem Hintergrund, denn die einzelnen Elemente haben jedes für sich ihre eigene Bedeutung:

  • Die Orange steht in ihrer runden Form für unsere Welt.
  • Die Kerze steht für Jesus Christus als Licht unserer Welt und wird während des Gottesdienstes entzündet. Sie leuchtet so hell wie die Liebe Gottes zu den Menschen.
  • Das rote Schleifenband ist das Symbol für das Blut Christi.
  • Getrocknete Früchte oder Süßigkeiten symbolisieren die Früchte der Erde und die vier Jahreszeiten.

Eine Christingle zu machen, ist ganz einfach.

  • Wickeln Sie ein rotes Schleifenband oder rotes Tape um den Bauch einer reifen Orange, wir hatten leider nur welches mit Punkten.
  • Kreuzen Sie die Oberseite der Orange mit einem Messer ein und platzieren Sie ein Stück Pappe über dem Kreuz.
  • Fixieren Sie eine dünne kleine Kerze in der Mitte der Orange, indem Sie die Kerze in die Orange schieben. Die Pappe fängt den Wachs auf.
  • Stecken Sie  Süßigkeiten oder getrocknete, kleine Früchte an vier Zahnstocher und platzieren Sie sie im unteren Teil der Orange.

Geschenkanhänger für Weihnachten

Sie wollen vielleicht ihrer Familie, einer Freundin oder auch dem Postboten eine kleine Freude machen und eine Kleinigkeit zu Weihnachten schenken und suchen noch nach dem passender Geschenkanhänger, dann haben wir vielleicht eine Lösung für Sie. Mit unserem Geschenkanhänger-Set “At Christmas all roads lead home” können Sie einfach die Anhänger zuhause auf Ihrem Drucker auf einem DINA4 Blatt ausdrucken und sich die einzelnen Anhänger dann ausschneiden. Auf der Rückseite haben Sie Platz für persönliche Grüße.

“At Christmas all roads lead home” heißt übersetzt: Zu Weihnachten führen alle Wege nach Hause. Ein sehr schöner Spruch wie wir finden, denn genau das ist es worauf es Weihnachten ankommt. Auf das Beisammen sein, die Zeit mit den Lieben und das nach Hause kommen.

>> Hier können Sie die Druckvorlagen für die Anhänger herunterladen:

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Geschenke-Einpacken und eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

 

Geistig fit – auch im Alter

So senken Sie Ihr Alzheimer-Risiko

Eine Garantie dafür, nicht an Alzheimer-Demenz zu erkranken, gibt es nicht. Erkrankungen des Gehirns sind die größte Herausforderung für die moderne Medizin. Eine Pille gegen das Vergessen wurde noch nicht erfunden! Doch Wissenschaftler sind sich längst einig: Es lässt sich viel tun, um das Risiko deutlich zu senken!

Körperliche Fitness ist eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Demenz. Dabei zählt jeder Schritt! Wer öfter mal das Auto stehen lässt, die Treppen benutzt, täglich 30 Minuten für moderaten Sport aufbringt und seinen Körper mit Sauerstoff versorgt, tut auch seinem Gehirn etwas Gutes. Ein abwechslungsreicher Speiseplan ist auch leckeres „Futter“ für den Denkapparat. Eine Kombination aus viel Obst und grünem Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, guten Ölen, Nüssen und viel Fisch hält die grauen Zellen in Schwung. Grüner und Schwarzer Tee gelten ebenfalls als Demenz-Prophylaxe. Geflügel und Milchprodukte sollten in Maßen genossen, rotes Fleisch nur selten verzehrt werden.

Gemeinsam den Horizont erweitern

Auch soziale Kontakte sind wichtig. Geselligkeit hält geistig frisch! Wer allein ist, hat ein höheres Alzheimer-Risiko. Das Problem: Gerade im Alter nimmt die Anzahl zwischenmenschlicher Kontakte oft ab. Das soziale Netz bekommt Löcher. Doch Einsamkeit und Sinnentleerung müssen nicht
sein!(1) Im Seniorenalter ist Engagement gefragt. Es lohnt sich, einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen. Ein ELKA-Sprachkurs ist hierfür ideal!

Sprachen lernen – Fitness für den Geist

Muskeln müssen trainiert werden, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Das Gleiche gilt für unser Gehirn! Wer in seinem Leben mindestens eine fremde Sprache gelernt hat, dessen Gehirn baut offenbar im Alter weniger schnell ab. Dies ergab eine Langzeitstudie der University of Edinburgh mit 835 Menschen des Jahrgangs 1936.(2) Führende Wissenschaftler sind heute überzeugt: Sprachkenntnisse und eine verzögerte Entwicklung von Demenz im Alter
hängen zusammen. Auch Sprachkenntnisse, die erst im Erwachsenenalter erworben werden, sind von Nutzen für das alternde Gehirn und können den Abbau geistiger Fertigkeiten bremsen. Je mehr ein Gehirn gefordert wird, desto mehr Synapsen bilden sich heraus. Diese Vernetzung sorgt für steigende Hirn- und Speicherfunktionen und kann Alzheimer bremsen. Besonders wichtig hierbei ist, dass bestimmte Eindrücke wiederholt werden! 90 Prozent der Alzheimer-Patienten haben in den letzten zehn Jahren nichts Neues gelernt. Mit jedem Studienjahr sinkt das Alzheimer-Risiko um 17 Prozent!
„Es genügen offenbar bereits wenige neu gebildete Zellen, um die Netzwerkarchitektur des Gehirns grundlegend zu verändern“, so der Berliner Neurologe Prof. Dr. Gerd Kempermann.(3) Zeitungsrätsel zu lösen, reicht hierfür jedoch nicht aus. „Das Gehirn profitiert eher, wenn man etwas Neues wie Sprachen lernt“, sagt Christian Leibinnes, Sprecher der Alzheimer-Forschung Initiative e.V. (AFI) in Düsseldorf.(4) Es lohnt sich also, zum Wörterbuch zu greifen!

1: n-tv | 2: Annals of Neurology (DOI: 10.1002/anna24158) | 3: Informationsdienst Wissenschaft | 4: Neue Westfälische