The Posh Club – ein besonderer Tanztee gegen die Einsamkeit

Am Anfang stand die Idee, die eigene Mutter aus ihrer Einsamkeit heraus zu holen. Also organisierten Annie und Simon für ihre Mutter sowie deren 90-jährigen Nachbarinnen Ester und Frieda eine kleine „Tea-party“ mit selbst gebackenem Kuchen, serviert auf besonders  schönem Geschirr und untermalt mit Songs von Frank Sinatra. Die Damen hatten sehr viel Spaß beim Plaudern und erinnerten sich an ihre „wilden Zeiten“

Die Geschwister Annie und Simon beschlossen angesichts des Erfolges, einen größeren Raum zu mieten – den Gemeindesaal von West Sussex. Sie verteilten Einladungen an alle Senioren in der Umgebung und luden zu einer „besonderen Feier“ ein. Ein Kabarett aus London trat auf und Freunde und Bekannte halfen mit als „stilvolle Kellner“. Die Veranstaltung wurde ein voller Erfolg!

Schon zwei Jahre später gibt es regelmäßige Veranstaltungen in vielen anderen Städten.

Laut „Age UK“ leben in England mehr als zwei Millionen Menschen über 75 Jahre allein in ihrer Wohnung. Mehr als eine Million ältere Menschen sagen, dass sie über einen Monat lang nicht mit einem Freund, Nachbarn oder Familienmitglied gesprochen haben. Der „Posh-Club“ wurde gegründet, um genau diesen Menschen zu helfen, um rauszukommen und Spaß zu haben. Ältere Menschen sind nämlich besonders anfällig für Einsamkeit und soziale Isolation mit schwerwiegenden Auswirkungen auf ihre Gesundheit.

Der „Posh-Club“ in Hackney ist beispielsweise das Zuhause von eleganten Älteren und glamourösen „Golden Girls“. Er bietet den Gästen die Möglichkeit zu tanzen, sich zu verkleiden, Leute aus ihrer Gegend zu treffen und viele tolle Aufführungen zu sehen.

Der Club trägt zur guten Laune bei und hilft an einem Nachmittag pro Woche ein wenig über die Einsamkeit hinweg. Das Besondere ist dabei, dass sich die Menschen hier so richtig herausputzen und somit für ein paar Stunden in eine komplett andere Welt abtauchen:  Tanz und Varietee statt Sofa und Fernsehen!

Der Posh Club ist derzeit Teil eines Langzeit-Forschungsprojekts, das in Partnerschaft mit der Queen Mary University of London durchgeführt und durch einen Forschungszuschuss des Arts Council England unterstützt wird. Dieses Projekt untersucht die Auswirkungen des Posh Club auf das Engagement, die Gesundheit und das Wohlbefinden älterer Erwachsener.
Hier gibt es ein tolles Video von einer Veranstaltung des THE POSH CLUB – das große Freude versprüht.
Wir finden es eine tolle Idee.
Fotos by Ysabel Vitangcol, Lucy Young and Luka “Han” Pan

Weihnachtsvokabeln – Englisch, Spanisch und Französisch

Die Weihnachtstage stehen vor der Tür und falls Sie Ihre Familie mit Weihnachtsvokabeln aus ihrem ELKA Englischkurs oder vielleicht dem Spanisch- oder Französisch-Kurs beeindrucken möchten, dann haben wir heute ein paar kleine Spickzettel für Sie.

We wish you a merry, peaceful and blessed Christmas season and a happy and healthy New Year!

Wir wünschen Ihnen ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und gesundes Neues Jahr!

Ihr ELKA Team

 

 

 

Ein britischer Weihnachtsbrauch – Christingle

Christingle-Gottesdienste in Großbritannien sind vergleichbar mit den deutschen Familiengottesdiensten an Heilig Abend, an denen gesungen und auch mal gebastelt oder ein Krippenspiel vorgeführt wird. Christingle bezeichnet also sowohl den besonderen Gottesdienst als aber auch die geschmückte Orange, die wir für Sie nachgebastelt haben. Die Christingle werden in England von ehrenamtlichen Helfern vorbereitet und am Kircheneingang erhält jeder Besucher seine Orange. Während des Gottesdienstes entzündet der Priester die erste Orange und gibt das Licht weiter, bis alle Christingles die dunkle Kirche erhellen. Damit beginnt in Großbritannien das Weihnachtsfest. Ein wirklich schöner Brauch mit schönem Hintergrund, denn die einzelnen Elemente haben jedes für sich ihre eigene Bedeutung:

  • Die Orange steht in ihrer runden Form für unsere Welt.
  • Die Kerze steht für Jesus Christus als Licht unserer Welt und wird während des Gottesdienstes entzündet. Sie leuchtet so hell wie die Liebe Gottes zu den Menschen.
  • Das rote Schleifenband ist das Symbol für das Blut Christi.
  • Getrocknete Früchte oder Süßigkeiten symbolisieren die Früchte der Erde und die vier Jahreszeiten.

Eine Christingle zu machen, ist ganz einfach.

  • Wickeln Sie ein rotes Schleifenband oder rotes Tape um den Bauch einer reifen Orange, wir hatten leider nur welches mit Punkten.
  • Kreuzen Sie die Oberseite der Orange mit einem Messer ein und platzieren Sie ein Stück Pappe über dem Kreuz.
  • Fixieren Sie eine dünne kleine Kerze in der Mitte der Orange, indem Sie die Kerze in die Orange schieben. Die Pappe fängt den Wachs auf.
  • Stecken Sie  Süßigkeiten oder getrocknete, kleine Früchte an vier Zahnstocher und platzieren Sie sie im unteren Teil der Orange.

Geschenkanhänger für Weihnachten

Sie wollen vielleicht ihrer Familie, einer Freundin oder auch dem Postboten eine kleine Freude machen und eine Kleinigkeit zu Weihnachten schenken und suchen noch nach dem passender Geschenkanhänger, dann haben wir vielleicht eine Lösung für Sie. Mit unserem Geschenkanhänger-Set “At Christmas all roads lead home” können Sie einfach die Anhänger zuhause auf Ihrem Drucker auf einem DINA4 Blatt ausdrucken und sich die einzelnen Anhänger dann ausschneiden. Auf der Rückseite haben Sie Platz für persönliche Grüße.

“At Christmas all roads lead home” heißt übersetzt: Zu Weihnachten führen alle Wege nach Hause. Ein sehr schöner Spruch wie wir finden, denn genau das ist es worauf es Weihnachten ankommt. Auf das Beisammen sein, die Zeit mit den Lieben und das nach Hause kommen.

>> Hier können Sie die Druckvorlagen für die Anhänger herunterladen:

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Geschenke-Einpacken und eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

 

Geistig fit – auch im Alter

So senken Sie Ihr Alzheimer-Risiko

Eine Garantie dafür, nicht an Alzheimer-Demenz zu erkranken, gibt es nicht. Erkrankungen des Gehirns sind die größte Herausforderung für die moderne Medizin. Eine Pille gegen das Vergessen wurde noch nicht erfunden! Doch Wissenschaftler sind sich längst einig: Es lässt sich viel tun, um das Risiko deutlich zu senken!

Körperliche Fitness ist eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Demenz. Dabei zählt jeder Schritt! Wer öfter mal das Auto stehen lässt, die Treppen benutzt, täglich 30 Minuten für moderaten Sport aufbringt und seinen Körper mit Sauerstoff versorgt, tut auch seinem Gehirn etwas Gutes. Ein abwechslungsreicher Speiseplan ist auch leckeres „Futter“ für den Denkapparat. Eine Kombination aus viel Obst und grünem Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, guten Ölen, Nüssen und viel Fisch hält die grauen Zellen in Schwung. Grüner und Schwarzer Tee gelten ebenfalls als Demenz-Prophylaxe. Geflügel und Milchprodukte sollten in Maßen genossen, rotes Fleisch nur selten verzehrt werden.

Gemeinsam den Horizont erweitern

Auch soziale Kontakte sind wichtig. Geselligkeit hält geistig frisch! Wer allein ist, hat ein höheres Alzheimer-Risiko. Das Problem: Gerade im Alter nimmt die Anzahl zwischenmenschlicher Kontakte oft ab. Das soziale Netz bekommt Löcher. Doch Einsamkeit und Sinnentleerung müssen nicht
sein!(1) Im Seniorenalter ist Engagement gefragt. Es lohnt sich, einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen. Ein ELKA-Sprachkurs ist hierfür ideal!

Sprachen lernen – Fitness für den Geist

Muskeln müssen trainiert werden, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Das Gleiche gilt für unser Gehirn! Wer in seinem Leben mindestens eine fremde Sprache gelernt hat, dessen Gehirn baut offenbar im Alter weniger schnell ab. Dies ergab eine Langzeitstudie der University of Edinburgh mit 835 Menschen des Jahrgangs 1936.(2) Führende Wissenschaftler sind heute überzeugt: Sprachkenntnisse und eine verzögerte Entwicklung von Demenz im Alter
hängen zusammen. Auch Sprachkenntnisse, die erst im Erwachsenenalter erworben werden, sind von Nutzen für das alternde Gehirn und können den Abbau geistiger Fertigkeiten bremsen. Je mehr ein Gehirn gefordert wird, desto mehr Synapsen bilden sich heraus. Diese Vernetzung sorgt für steigende Hirn- und Speicherfunktionen und kann Alzheimer bremsen. Besonders wichtig hierbei ist, dass bestimmte Eindrücke wiederholt werden! 90 Prozent der Alzheimer-Patienten haben in den letzten zehn Jahren nichts Neues gelernt. Mit jedem Studienjahr sinkt das Alzheimer-Risiko um 17 Prozent!
„Es genügen offenbar bereits wenige neu gebildete Zellen, um die Netzwerkarchitektur des Gehirns grundlegend zu verändern“, so der Berliner Neurologe Prof. Dr. Gerd Kempermann.(3) Zeitungsrätsel zu lösen, reicht hierfür jedoch nicht aus. „Das Gehirn profitiert eher, wenn man etwas Neues wie Sprachen lernt“, sagt Christian Leibinnes, Sprecher der Alzheimer-Forschung Initiative e.V. (AFI) in Düsseldorf.(4) Es lohnt sich also, zum Wörterbuch zu greifen!

1: n-tv | 2: Annals of Neurology (DOI: 10.1002/anna24158) | 3: Informationsdienst Wissenschaft | 4: Neue Westfälische

How dare you! – Englisch lernen mit aktuellen Themen

Greta Thunberg kennt inzwischen wohl jeder. Die junge Schwedin ist die wohl bekannteste Klimaschutzaktivistin und Initiatorin der Fridays for Future Bewegung. Sie verfügt wie viele andere Schweden über ein sehr gutes Englisch. Grund genug für uns, einen kleinen Ausschnitt aus ihrer Rede vor dem UN-Klimagipfel zum Lesen zu veröffentlichen und Ihnen die neuen Vokabeln mit an die Hand zu geben.

Greta Thunberg: “My message is that we’ll be watching you.

This is all wrong. I shouldn’t be up here.

I should be back in school on the other side of the ocean.

Yet you all come to us young people for hope. How dare you!

“You have stolen my dreams and my childhood with your empty words.

And yet I’m one of the lucky ones. People are suffering. People are dying. Entire ecosystems are collapsing.

We are in the beginning of a mass extinction, and all you can talk about is money and fairy tales of eternal economic growth.

How dare you!”

Neue Vokabeln aus der Rede:

message – Botschaft, Nach-richt
we‘ll = we will = wir werden
to watch – beobachten
wrong – falsch
I shouldn‘t – Ich sollte nicht
to be up here – hier oben sein
to be back – zurück sein
other side – andere Seite
yet – dennoch, doch
young people – junge Leute
hope – Hoffnung
to dare – sich trauen, wagen
How dare you! – Wie können Sie es wagen!
to steal (stolen) – stehlen (gestohlen)
dreams – Träume
childhood – Kindheit
empty words – leere Worte
lucky one – Glückspilz (hier: eine der Glücklichen)
to suffer – leiden
to die (dying) – sterben
entire – ganz, gänzlich…
ecosystem – Ökosystem
to collapse – kolabieren, zu-sammenbrechen
in the beginning – am Anfang
mass extinction – Massenster-ben
to talk about money – über Geld reden
fairy tales – Märchen
eternal – ewig, ewiges
economic growth – Wirt-schaftswachstum

Die etwas andere WG – Wohnen für Hilfe

Eine Wohngemeinschaft einmal anders:
Statt Geld für ein Studentenzimmer zu verlangen, erhalten „Vermieter”, meist Senioren, Hilfeleistungen im Alltag, wie zum Beispiel Haushaltshilfe, Gartenpflege, Einkaufen, gemeinsame Spaziergänge oder Unternehmungen. Die Initiative “Wohnen für Hilfe” gibt es inzwischen in mehreren Städten Deutschlands und wir finden die Idee dahinter total spannend, denn beide Seiten profitieren von der Wohnpartnerschaft durch ein Geben und Nehmen.

Pro m² bezogenen Wohnraum hat der ‘Mieter’ 1Stunde Hilfe im Monat zu leisten. Ausgenommen sind jedoch Pflegeleistungen jeglicher Art. Die einzigen Unkosten die dem ‚Mieter‘, also dem Studenten entstehen sind die Nebenkosten, wie Gas, Wasser und Strom oder auch Telefon und Internet.

Mitmachen kann jede/r Student/in oder Azubi der kostengünstigen Wohnraum sucht und bereit ist einen Teil seiner Zeit Hilfe zu leisten. Zwischen beiden Parteien wird ein Wohnraumüberlassungsvertrag geschlossen, in dem die jeweiligen Unterstützungsleistungen, sowie die Höhe der Nebenkosten festgehalten wird.

Die Initiative hat 2018 den Award der Demografie Exzellenz Initiative gewonnen in der Kategorie fremd & heimisch! Wir finden zu recht, denn das ist wirklich eine tolle Idee und ich hätte selbst gern als Azubi so ein Zimmer für Hilfe gemietet.

Mehr Infos finden Sie hier

Bilder: Adobe Stock