How dare you! – Englisch lernen mit aktuellen Themen

Greta Thunberg kennt inzwischen wohl jeder. Die junge Schwedin ist die wohl bekannteste Klimaschutzaktivistin und Initiatorin der Fridays for Future Bewegung. Sie verfügt wie viele andere Schweden über ein sehr gutes Englisch. Grund genug für uns, einen kleinen Ausschnitt aus ihrer Rede vor dem UN-Klimagipfel zum Lesen zu veröffentlichen und Ihnen die neuen Vokabeln mit an die Hand zu geben.

Greta Thunberg: “My message is that we’ll be watching you.

This is all wrong. I shouldn’t be up here.

I should be back in school on the other side of the ocean.

Yet you all come to us young people for hope. How dare you!

“You have stolen my dreams and my childhood with your empty words.

And yet I’m one of the lucky ones. People are suffering. People are dying. Entire ecosystems are collapsing.

We are in the beginning of a mass extinction, and all you can talk about is money and fairy tales of eternal economic growth.

How dare you!”

Neue Vokabeln aus der Rede:

message – Botschaft, Nach-richt
we‘ll = we will = wir werden
to watch – beobachten
wrong – falsch
I shouldn‘t – Ich sollte nicht
to be up here – hier oben sein
to be back – zurück sein
other side – andere Seite
yet – dennoch, doch
young people – junge Leute
hope – Hoffnung
to dare – sich trauen, wagen
How dare you! – Wie können Sie es wagen!
to steal (stolen) – stehlen (gestohlen)
dreams – Träume
childhood – Kindheit
empty words – leere Worte
lucky one – Glückspilz (hier: eine der Glücklichen)
to suffer – leiden
to die (dying) – sterben
entire – ganz, gänzlich…
ecosystem – Ökosystem
to collapse – kolabieren, zu-sammenbrechen
in the beginning – am Anfang
mass extinction – Massenster-ben
to talk about money – über Geld reden
fairy tales – Märchen
eternal – ewig, ewiges
economic growth – Wirt-schaftswachstum

Let`s move, listen and learn – Mit dem SCHOOL BUS durch Aurich

Let`s move, listen and learn war das Motto für eine bewegte Schulstunde der besonderen Art am vergangenen Mittwoch in Aurich. Mitten im Herzen Ostfrieslands starteten wir eine Sonderfahrt in einem leuchtend gelben „American School Bus“ für eine besonders motivierte „Englischklasse“. Wer bei diesem Ausflug Kinder oder Jugendliche erwartet hatte, der durfte große Augen machen. Denn das Durchschnittsalter der Studenten lag bei 65 Jahren. Es handelte sich um lauter junggebliebene, aktive und lernbegeisterte Menschen, die bei uns in den ELKA Aurich, Leer und Emden in kleinen, sympathischen Gruppen Englisch lernen.

Damit die Teilnehmer ihre Englischkenntnisse auch mal außerhalb der Kurse anwenden können, hat sich der ELKA-Leiter für Aurich, Sascha Linsel, etwas Besonderes einfallen lassen. „Die Idee ist eine Stadtrundfahrt auf Englisch  als lesson on the bus,“ so Linsel. “ Es geht um Spaß an der Freude und darum, den Teilnehmern das Lernen leichter zu machen. Wer nämlich gut zuhört, mit anderen Menschen spricht und sich bewegt, lernt ein Leben lang.“ Der liebevoll restaurierte American School Bus wurde so gleichzeitig zum Klassenraum und Ereignis. Weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war für alle Fahrgäste ein Besuch in der Pinte von Arno Fecht. Bei einem frisch gezapften Glas Guinness und Irischer Livemusik wurde das eine oder andere Gespräch in Gang gebracht und der Ausflug konnte so stilecht ausklingen.

Wir finden die Idee unseres Partners Sascha Linsel großartig und hoffen auf weitere “special lessons” an anderen ELKA Standorten!

Ist Empathie im Alter umso wichtiger?

“Wie geht es dir?“, ist oft nur eine höfliche Floskel zur Begrüßung und wird meist mit einem oberflächlichen “gut” kurz und knapp beantwortet. Viele sind erleichtert über diese Antwort, denn sie belastet uns nicht weiter und oft will man gar nicht wirklich hören, wie es dem Gegenüber geht. Dennoch merken einige, dass etwas nicht stimmt und können dies am Gesichtsausdruck des anderen erkennen. Zu erkennen, wie es anderen wirklich geht, ist allerdings nicht einfach. Aber je besser wir unsere Mitmenschen verstehen, umso besser ist das soziale Miteinander. Doch wie reagiert man auf eine Antwort wie “Leider gar nicht gut!” oder “Muss ja!” ?

Die Sozialwissenschaftlerin Dr. Brene Brown hat dazu ein tolles Video veröffentlicht, dass auf niedliche und eindrucksvolle Art und Weise zeigt, wie man anderen Menschen, denen etwas Schlimmes passiert ist, ein gutes Gefühl gibt – und wie man besser nicht reagieren sollte. Ein kleiner Denkanstoß und gleichzeitig ein bisschen Englisch-Training. Wobei man den Untertitel in den Einstellungen anpassen kann.

Gerade im Alter begegnen uns die schlimmen Nachrichten immer häufiger. Vielleicht ist der eigene Partner ist schwer erkrankt oder die beste Freundin und so stellt sich die Frage: Braucht es im Alter mehr Empathie?