Die etwas andere WG – Wohnen für Hilfe

Eine Wohngemeinschaft einmal anders:
Statt Geld für ein Studentenzimmer zu verlangen, erhalten „Vermieter”, meist Senioren, Hilfeleistungen im Alltag, wie zum Beispiel Haushaltshilfe, Gartenpflege, Einkaufen, gemeinsame Spaziergänge oder Unternehmungen. Die Initiative “Wohnen für Hilfe” gibt es inzwischen in mehreren Städten Deutschlands und wir finden die Idee dahinter total spannend, denn beide Seiten profitieren von der Wohnpartnerschaft durch ein Geben und Nehmen.

Pro m² bezogenen Wohnraum hat der ‘Mieter’ 1Stunde Hilfe im Monat zu leisten. Ausgenommen sind jedoch Pflegeleistungen jeglicher Art. Die einzigen Unkosten die dem ‚Mieter‘, also dem Studenten entstehen sind die Nebenkosten, wie Gas, Wasser und Strom oder auch Telefon und Internet.

Mitmachen kann jede/r Student/in oder Azubi der kostengünstigen Wohnraum sucht und bereit ist einen Teil seiner Zeit Hilfe zu leisten. Zwischen beiden Parteien wird ein Wohnraumüberlassungsvertrag geschlossen, in dem die jeweiligen Unterstützungsleistungen, sowie die Höhe der Nebenkosten festgehalten wird.

Die Initiative hat 2018 den Award der Demografie Exzellenz Initiative gewonnen in der Kategorie fremd & heimisch! Wir finden zu recht, denn das ist wirklich eine tolle Idee und ich hätte selbst gern als Azubi so ein Zimmer für Hilfe gemietet.

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