Geschenkanhänger für Weihnachten

Sie wollen vielleicht ihrer Familie, einer Freundin oder auch dem Postboten eine kleine Freude machen und eine Kleinigkeit zu Weihnachten schenken und suchen noch nach dem passender Geschenkanhänger, dann haben wir vielleicht eine Lösung für Sie. Mit unserem Geschenkanhänger-Set “At Christmas all roads lead home” können Sie einfach die Anhänger zuhause auf Ihrem Drucker auf einem DINA4 Blatt ausdrucken und sich die einzelnen Anhänger dann ausschneiden. Auf der Rückseite haben Sie Platz für persönliche Grüße.

“At Christmas all roads lead home” heißt übersetzt: Zu Weihnachten führen alle Wege nach Hause. Ein sehr schöner Spruch wie wir finden, denn genau das ist es worauf es Weihnachten ankommt. Auf das Beisammen sein, die Zeit mit den Lieben und das nach Hause kommen.

>> Hier können Sie die Druckvorlagen für die Anhänger herunterladen:

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Geschenke-Einpacken und eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

 

Geistig fit – auch im Alter

So senken Sie Ihr Alzheimer-Risiko

Eine Garantie dafür, nicht an Alzheimer-Demenz zu erkranken, gibt es nicht. Erkrankungen des Gehirns sind die größte Herausforderung für die moderne Medizin. Eine Pille gegen das Vergessen wurde noch nicht erfunden! Doch Wissenschaftler sind sich längst einig: Es lässt sich viel tun, um das Risiko deutlich zu senken!

Körperliche Fitness ist eine wirkungsvolle Vorbeugung gegen Demenz. Dabei zählt jeder Schritt! Wer öfter mal das Auto stehen lässt, die Treppen benutzt, täglich 30 Minuten für moderaten Sport aufbringt und seinen Körper mit Sauerstoff versorgt, tut auch seinem Gehirn etwas Gutes. Ein abwechslungsreicher Speiseplan ist auch leckeres „Futter“ für den Denkapparat. Eine Kombination aus viel Obst und grünem Gemüse, Hülsenfrüchten, Getreide, guten Ölen, Nüssen und viel Fisch hält die grauen Zellen in Schwung. Grüner und Schwarzer Tee gelten ebenfalls als Demenz-Prophylaxe. Geflügel und Milchprodukte sollten in Maßen genossen, rotes Fleisch nur selten verzehrt werden.

Gemeinsam den Horizont erweitern

Auch soziale Kontakte sind wichtig. Geselligkeit hält geistig frisch! Wer allein ist, hat ein höheres Alzheimer-Risiko. Das Problem: Gerade im Alter nimmt die Anzahl zwischenmenschlicher Kontakte oft ab. Das soziale Netz bekommt Löcher. Doch Einsamkeit und Sinnentleerung müssen nicht
sein!(1) Im Seniorenalter ist Engagement gefragt. Es lohnt sich, einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen. Ein ELKA-Sprachkurs ist hierfür ideal!

Sprachen lernen – Fitness für den Geist

Muskeln müssen trainiert werden, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben. Das Gleiche gilt für unser Gehirn! Wer in seinem Leben mindestens eine fremde Sprache gelernt hat, dessen Gehirn baut offenbar im Alter weniger schnell ab. Dies ergab eine Langzeitstudie der University of Edinburgh mit 835 Menschen des Jahrgangs 1936.(2) Führende Wissenschaftler sind heute überzeugt: Sprachkenntnisse und eine verzögerte Entwicklung von Demenz im Alter
hängen zusammen. Auch Sprachkenntnisse, die erst im Erwachsenenalter erworben werden, sind von Nutzen für das alternde Gehirn und können den Abbau geistiger Fertigkeiten bremsen. Je mehr ein Gehirn gefordert wird, desto mehr Synapsen bilden sich heraus. Diese Vernetzung sorgt für steigende Hirn- und Speicherfunktionen und kann Alzheimer bremsen. Besonders wichtig hierbei ist, dass bestimmte Eindrücke wiederholt werden! 90 Prozent der Alzheimer-Patienten haben in den letzten zehn Jahren nichts Neues gelernt. Mit jedem Studienjahr sinkt das Alzheimer-Risiko um 17 Prozent!
„Es genügen offenbar bereits wenige neu gebildete Zellen, um die Netzwerkarchitektur des Gehirns grundlegend zu verändern“, so der Berliner Neurologe Prof. Dr. Gerd Kempermann.(3) Zeitungsrätsel zu lösen, reicht hierfür jedoch nicht aus. „Das Gehirn profitiert eher, wenn man etwas Neues wie Sprachen lernt“, sagt Christian Leibinnes, Sprecher der Alzheimer-Forschung Initiative e.V. (AFI) in Düsseldorf.(4) Es lohnt sich also, zum Wörterbuch zu greifen!

1: n-tv | 2: Annals of Neurology (DOI: 10.1002/anna24158) | 3: Informationsdienst Wissenschaft | 4: Neue Westfälische

How dare you! – Englisch lernen mit aktuellen Themen

Greta Thunberg kennt inzwischen wohl jeder. Die junge Schwedin ist die wohl bekannteste Klimaschutzaktivistin und Initiatorin der Fridays for Future Bewegung. Sie verfügt wie viele andere Schweden über ein sehr gutes Englisch. Grund genug für uns, einen kleinen Ausschnitt aus ihrer Rede vor dem UN-Klimagipfel zum Lesen zu veröffentlichen und Ihnen die neuen Vokabeln mit an die Hand zu geben.

Greta Thunberg: “My message is that we’ll be watching you.

This is all wrong. I shouldn’t be up here.

I should be back in school on the other side of the ocean.

Yet you all come to us young people for hope. How dare you!

“You have stolen my dreams and my childhood with your empty words.

And yet I’m one of the lucky ones. People are suffering. People are dying. Entire ecosystems are collapsing.

We are in the beginning of a mass extinction, and all you can talk about is money and fairy tales of eternal economic growth.

How dare you!”

Neue Vokabeln aus der Rede:

message – Botschaft, Nach-richt
we‘ll = we will = wir werden
to watch – beobachten
wrong – falsch
I shouldn‘t – Ich sollte nicht
to be up here – hier oben sein
to be back – zurück sein
other side – andere Seite
yet – dennoch, doch
young people – junge Leute
hope – Hoffnung
to dare – sich trauen, wagen
How dare you! – Wie können Sie es wagen!
to steal (stolen) – stehlen (gestohlen)
dreams – Träume
childhood – Kindheit
empty words – leere Worte
lucky one – Glückspilz (hier: eine der Glücklichen)
to suffer – leiden
to die (dying) – sterben
entire – ganz, gänzlich…
ecosystem – Ökosystem
to collapse – kolabieren, zu-sammenbrechen
in the beginning – am Anfang
mass extinction – Massenster-ben
to talk about money – über Geld reden
fairy tales – Märchen
eternal – ewig, ewiges
economic growth – Wirt-schaftswachstum

Die etwas andere WG – Wohnen für Hilfe

Eine Wohngemeinschaft einmal anders:
Statt Geld für ein Studentenzimmer zu verlangen, erhalten „Vermieter”, meist Senioren, Hilfeleistungen im Alltag, wie zum Beispiel Haushaltshilfe, Gartenpflege, Einkaufen, gemeinsame Spaziergänge oder Unternehmungen. Die Initiative “Wohnen für Hilfe” gibt es inzwischen in mehreren Städten Deutschlands und wir finden die Idee dahinter total spannend, denn beide Seiten profitieren von der Wohnpartnerschaft durch ein Geben und Nehmen.

Pro m² bezogenen Wohnraum hat der ‘Mieter’ 1Stunde Hilfe im Monat zu leisten. Ausgenommen sind jedoch Pflegeleistungen jeglicher Art. Die einzigen Unkosten die dem ‚Mieter‘, also dem Studenten entstehen sind die Nebenkosten, wie Gas, Wasser und Strom oder auch Telefon und Internet.

Mitmachen kann jede/r Student/in oder Azubi der kostengünstigen Wohnraum sucht und bereit ist einen Teil seiner Zeit Hilfe zu leisten. Zwischen beiden Parteien wird ein Wohnraumüberlassungsvertrag geschlossen, in dem die jeweiligen Unterstützungsleistungen, sowie die Höhe der Nebenkosten festgehalten wird.

Die Initiative hat 2018 den Award der Demografie Exzellenz Initiative gewonnen in der Kategorie fremd & heimisch! Wir finden zu recht, denn das ist wirklich eine tolle Idee und ich hätte selbst gern als Azubi so ein Zimmer für Hilfe gemietet.

Mehr Infos finden Sie hier

Bilder: Adobe Stock

 

Let`s move, listen and learn – Mit dem SCHOOL BUS durch Aurich

Let`s move, listen and learn war das Motto für eine bewegte Schulstunde der besonderen Art am vergangenen Mittwoch in Aurich. Mitten im Herzen Ostfrieslands starteten wir eine Sonderfahrt in einem leuchtend gelben „American School Bus“ für eine besonders motivierte „Englischklasse“. Wer bei diesem Ausflug Kinder oder Jugendliche erwartet hatte, der durfte große Augen machen. Denn das Durchschnittsalter der Studenten lag bei 65 Jahren. Es handelte sich um lauter junggebliebene, aktive und lernbegeisterte Menschen, die bei uns in den ELKA Aurich, Leer und Emden in kleinen, sympathischen Gruppen Englisch lernen.

Damit die Teilnehmer ihre Englischkenntnisse auch mal außerhalb der Kurse anwenden können, hat sich der ELKA-Leiter für Aurich, Sascha Linsel, etwas Besonderes einfallen lassen. „Die Idee ist eine Stadtrundfahrt auf Englisch  als lesson on the bus,“ so Linsel. “ Es geht um Spaß an der Freude und darum, den Teilnehmern das Lernen leichter zu machen. Wer nämlich gut zuhört, mit anderen Menschen spricht und sich bewegt, lernt ein Leben lang.“ Der liebevoll restaurierte American School Bus wurde so gleichzeitig zum Klassenraum und Ereignis. Weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war für alle Fahrgäste ein Besuch in der Pinte von Arno Fecht. Bei einem frisch gezapften Glas Guinness und Irischer Livemusik wurde das eine oder andere Gespräch in Gang gebracht und der Ausflug konnte so stilecht ausklingen.

Wir finden die Idee unseres Partners Sascha Linsel großartig und hoffen auf weitere “special lessons” an anderen ELKA Standorten!

Im Kampf gegen den Plastik Müll säubert diese Frau die Strände Cornwalls

Pat Smith ist über 70 und war schon immer eins mit der Natur, heutzutage ist sie oft mit ihren Enkeln unterwegs am Strand oder veranstaltet eine Veranstaltung für Final Straw Cornwall! Final Straw Cornwall war ihre Idee.
Aktiv zu sein und entschlossen, eine Veränderung für das Gute vorzunehmen, ist Teil ihrer Persönlichkeit. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Pat ihre eigene Kampagne zur Bewältigung der Plastik- und Klimakrise startete, in der wir uns heute befinden.
Sie begann damit,  Leute zu motivieren, Plastikstrohhalme abzulehnen. Inzwischen befreit sie ganze Stände von angeschwemmtem Müll.
“Ich habe das Final Strohhalm gegründet, um das Bewusstsein für die katastrophalen Schäden zu schärfen, die wir unseren Ozeanen durch den gelegentlichen Konsum von Einweg-Kunststoffen zufügen. Ich fühle mich meinen Kindern und Enkeln gegenüber verpflichtet, etwas dagegen zu unternehmen.“
Pat ist sich bewusst, dass es ihre Generation ist, welche die meisten der 88 Milliarden Tonnen Kunststoff, die seit 1948 produziert wurden und heute noch auf der Erde existieren, geschaffen hat. Im Jahr 2017 fasste sie einen ganz besonderen Neujahrsvorsatz für das Jahr 2018: Jede Woche einen Strand aufräumen. Und sie hat ihr Ziel erreicht! Gemeinsam mit ihren Enkelkindern und weiteren Freiwilligen hat sie die Strände in ihrer Heimat Cornwall von Plastik befreit.
Wir haben großen Respekt vor dieser Frau und sollten uns  alle eine Scheibe von diesem Engagement abschneiden.

Die schönsten Dachgärten Londons

In einer Großstadt wie London sind Dachgärten keine Seltenheit. Inzwischen gibt es auch immer mehr größere Dachgärten, die für Besucher frei zugänglich sind und nicht nur einen tollen Einblick in die Pflanzenwelt geben, sondern auch einen großartigen Blick über die Londoner Skyline bieten. Da kann man sich die teure Fahrt mit dem “London Eye” sparen.

Sky Garden

Mit dem Fahrstuhl geht es in den 35. Stock zum Sky Garden. Atemberaubend ist der 360-Grad- Blick über London. Neben  zwei Restaurants gibt es eine üppige Bepflanzung. Ein kleiner Dschungel, der eine wirklich tolle und einzigartige Atmosphäre schafft.
Der Besuch des Sky Garden ist kostenlos, dennoch müssen Sie über die offizielle Seite einen Timeslot buchen, wenn Sie dorthin wollen.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00 – 21:00 Uhr

Adresse
20 Fenchurch St
EC3M 8AF London

 

The Garden at 120 – Unser Geheimtipp

Erst seit Februar 2019 gibt es The Garden at 120 . Auf dem Dach des “Fen Court Office Blocks” wurde eine schöne Rooftop-Terrasse mitten im Herzen der City of London eröffnet, von der aus man einen tollen Blick auf vier der beliebtesten Gebäude der Londoner Skyline hat.: “The Gherkin”, “The Shard”, “The Walkie-Talkie” und die “Tower Bridge”. Es ist vielleicht nicht die höchste Dachterrasse Londons, aber eine der größten. Das Beste ist: Der Eintritt völlig kostenfrei. Auch ein Grund, sich das nicht entgehen zu lassen.

Öffnungszeiten
01.04. – 30.09. Montag bis Freitag 10:00 – 21:00
01.10. – 31.03. Montag bis Freitag 10:00 – 18:30

Adresse
Fen Court Office Block
120 Fenchurch Street
London, EC3M 5BA

 

Crossrail Place Roof Garden

Mitten in den Londoner Dockends liegt der Crossrail Place Roof Garden. Das Gebäude bietet neben vielen Restaurants und Geschäften auch den wunderschönen botanischen Garten mit vielen seltenen Pflanzenarten. Ein Ort der Erholung und Ruhe. Wer möchte, kann dort sogar Klavier spielen. Der Eintritt ist auch hier kostenfrei.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 06:00 – 21:00

Adresse
Crossrail Pl, Canary Wharf, London E14 5AB

ELKA ON TOUR – Reisetipps für Oahu, Hawai

Wir sind für eine Woche auf Oahu, Hawaii. Wir, das sind unsere jüngste Tochter Nele, meine Frau Petra und ich. Wir sind ein Jahr unterwegs. Um die beiden uns am häufigsten gestellten Fragen vorab zu beantworten: Nele ist in einer US-amerikanischen Highschool eingeschrieben und wird ordentlich beschult. und nein, wir sind nicht reich – unsere Wohnung in Deutschland ist vermietet und meine Frau und ich arbeiten über das Internet. Für uns ist es also „work & travel“. Dazu ein andermal mehr.

Wir kommen am internationalen Flughafen von Honolulu an und er empfängt uns mit endlosen, trostlosen, kalten Betongängen aus den 60er Jahren. Wir mieten uns ein Auto und haben durch ein Upgrade sehr viel Glück: ein großer Jeep – viel größer als ursprünglich gebucht, trotzdem kostet es nur rund 30€ pro Tag. Der erste Eindruck von Honolulu ist auch nicht sympathischer, viel Beton und viele Gebäude sind deutlich in die Jahre gekommen, so wie dieses „königliche“ Hotel.

Wir haben ausnahmsweise ein Hotel gebucht, keine fünf Gehminuten vom Waikiki Beach entfernt. Waikiki ist ein Stadtteil von Honolulu. Wenn wir länger an einem Standort sind, wohnen wir in einem airbnb. Die oft privaten Unterkünfte haben oft alles was man auch zuhause hat und es lässt sich dort eher leben wie zuhause.

Die Insel mit dem Auto erkunden

Das Auto war eine gute Wahl, denn es ermöglicht uns, die Insel zu erkunden. Oahus Schönheit erschließt sich uns auf den zweiten Blick. Zwei Tage mit dem Auto die Insel zu erkunden, ist passend: Die Strände sind traumhaft . . . meist nicht voll, von Waikiki Beach abgesehen, und das Wasser ist zwischen 25 und 30 Grad Celsius durchs ganze Jahr angenehm temperiert. Und von ruhigen Buchten abgesehen, sind die Wellen traumhaft – halt ein Paradies für Surfer.

Hawaii ist für die US-Amerikaner ein Wunschtraum: Eine Woche Urlaub, die Flitterwochen dort zu verbringen, vielleicht dort an einem Strand zu heiraten – das ist es. Und so sehen wir in kürzester Zeit mehr strandaffine Hochzeitspaare als jemals zuvor.

Eine Inselrundfahrt offenbart atemberaubende Flora und Fauna: . . . üppig, überbordend, exotisch!

 

Es lohnt, an abgelegenen Stränden eine Pause einzulegen und einfach zu staunen:

Die Ursprünge der aus Lava geschaffenen Inseln sind überall ersichtlich. Hier frisst sich die Brandung in die erstarrten Lavamassen, . . . und auch auf dem Bild unten erkennt man gut, wo der Lavastrom die Begegnung mit dem Ozean gefunden hat.

Noch drei Eindrücke von Waikiki: Der „Surfgott“, die offenen Busse, die hier ebenso üblich sind wie das Fahren auf Motorrädern ohne Helm und ein Feuerwehrwagen – hier gelb und für küstennahe Einsätze standardmäßig mit Surfbrett ausgestattet.

Pearl Harbour

Neben zwei Tagen, die man für die Erkundung der Insel investieren sollte, ist Pearl Harbour ein Muss.

Pearl Habour steht für das erste Trauma der Amerikaner (gefolgt von „9/11“). Pearl Harbour wird sehr würdig und professionell gedacht. Auch hier lohnt es sich, einen Tag zu investieren. Das Museum ist ebenso wie die kleine Tour mit dem Schiff kostenfrei. Das Museum mit Film und vielen Fotos ist informativ; wer ordentlich Englisch spricht, braucht den Audioguide nicht. Und die Tour mit dem Schiff führt vorbei an dem Quay, an dem der Großteil der Schlachtschiffe vernichtet wurde, allen voran die „Arizona“, aus deren Rumpf viele hundert Tote nicht geborgen werden konnten. Quer über das Wrack wurde dieses weiße, brückenartige Memorial gebaut. Man kann das Wrack von dort besichtigen.

Direkt daneben liegt die „Missouri“, das Schlachtschiff, auf dem der 2. Weltkrieg durch Unterzeichnung der japanischen Kapitulation abschließend beendet wurde. Der deutschsprachige Audioguide kostet 7,50$ und die obligatorische Aufbewahrung einer jeden Tasche, die größer ist als das, was wir Brieftasche nennen, kostet 5$. Aber mit der Schiffstour und dem Museum erfährt man bereits sehr viel.  Will man das Schlachtschiff und U-Boot von innen besichtigen, so ist eine separate Investition von 75$ zu tätigen.

Oahu muss nicht teuer sein. Leider ist es aber meist ziemlich teuer. Essen gehen kostet das gleiche wie in Deutschland. Die Hotels sind teuer. Ein strandnahes Drei-Sterne-Hotel kostet als Doppelzimmer schnell 150-200$ pro Nacht – und das Frühstück exklusive. Multipliziert man die Zahlen mit rund 0,9, so erhält man €.

Wer das Wellensurfen lernen will, sollte besser nach Bali gehen. Die Surfstunde kostet dort 20€, zwei Stunden meist 30€ – wir reden von Einzelstunden. Und die Wellen sind vergleichbar zu Hawaii.

Das Highlight Oahu´s – Diamond Head

Diamond Head, einen Vulkankrater, dessen Flanke einen phänomenalen Blick auf Honolulu und rundherum bietet. Der dunklere Teil des Bildes ist der Blick von einer Flanken in den Krater hinein. Im Hintergrund erkennt man die Bebauung Honolulus, wie sie sich über die Lavaströme eines anderen Vulkans ausbreitete. Durch einen Tunnel fährt man mit dem PKW durch die Kraterwand auf einen Parkplatz (Achtung: Bitte kundig machen, wie die Öffnungszeiten sind und dann sehr früh oder erst am Nachmittag hinfahren). Die Parkgebühr kostet nur 1$, der gut einstündige Aufstieg (für Ungeübte) lohnt sich in jedem Fall. Die Aussicht ist umwerfend: Honolulu, in den Krater hinein, auf den Pazifik, den Leuchtturm und den „gehobenen, sozialen Wohnungsbau“ entlang des Küstenstreifens.

Die Zeit sollte man sich nehmen auf Oahu

Erkunden der Insel mit PKW (alternativ gibt es auch Angebote mit dem Bus – aber man ist dann nicht Chef seiner zeitlichen Abläufe) 2 Tage

Besichtigung Pearl Harbour 1 Tag

Waikiki-Bummel mit Strand 1 Tag

Diamond Head (erloschener Vulkan) 1/2 Tag